MooN Meteorite

Artikelnummer: 1001[1]

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Beschreibung

Spezifikationen

  • Gehäuse aus Stahl, poliert, gebürstet
  • Gehäusedurchmesser: 43 mm
  • Wasserbeständigkeit: 50 m / 165 feet
  • Saphirglas mit AR-Beschichtung
  • Zifferblatt: echtes Meteoritengestein
  • Basiswerk: automatisches SW-11, Swiss Made
  • Funktion: realistische Mondphase, Stunde, Minute, Datum
  • Finish: Perlage, rhodiniert
  • Rotor: côtes de Genève
  • Armband: Leder, Dornschließe


MooN Meteorite

Das Meteoritenzifferblatt der MooN besteht aus Bruchstücken von Asteroiden und stammt aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Durch Kollisionen wurden sie von ihrem Mutterkörper losgeschlagen. Die typischen Widmanstätten-Figuren in unseren Meteoriten Zifferblättern können zum Beispiel nur entstehen, wenn ein geschmolzener metallischer Körper sehr langsam, über Millionen von Jahren abkühlt. Viele Millionen Jahre alt, viele Millionen Kilometer hat der Meteorit gebraucht um fein verarbeitet in eine Schaumburg Watch Perpetual MooN Meteor zu gelangen. Jede Uhr ist deshalb einzigartig und hatte eine galaktische Geschichte die Ihren stolzen Besitzer ein Leben lang begleiten wird.


Die MooN ist eine mechanische High-Tech Mondphasenuhr der Superlative mit fotorealistischer Darstellung der Mondzyklen für die Nord- oder die Südhalbkugel der Erde und einer maximalen Abweichung von einem Tag in 122,5 Jahren. Die Umlaufzeit unseres Erdtrabanten nach siderischer Berechnung beträgt 27,3217 und nach synodischer Periode etwa 29,53 Tage. Einfache Mondphasenuhren bemessen den Mondzyklus mit 27,5 Tagen. Um die Mondphasen über Jahre genau auf einer Uhr darzustellen, bedarf es eines komplizierten Räderwerkes. Analog zur täglichen Verschiebung des Mondaufgangs um etwa 50 Minuten treten auch Ebbe und Flut täglich um etwa 50 Minuten später ein. Springfluten bei Voll- und Neumond verdeutlichen den gewaltigen Krafteinfluss des Himmelstrabanten auf jeglichen Wasserhaushalt bei uns auf der Erde. Die Mondphasen haben also einen nachhaltigen Einfluss auf unser Leben. Wir modernen Menschen sind allerdings dem natürlichen Licht- und Gezeitenrhythmus so weit entrückt, dass wir eine Mondphasenuhr brauchen, um uns des aktuellen Mondstandes bewusst zu sein. So erfahren Mondphasenuhren und Mondkalender in letzter Zeit eine gewaltige Renaissance. Manko der meisten Mondphasenuhren ist jedoch ihre Ungenauigkeit, nur wenige sehr teure Exemplare halten ihre Genauigkeit über Jahrzehnte lang. Die Mondzyklen waren bei Schaumburg Watch schon immer ein Thema: Unser erklärtes Ziel war es, eine möglichst realistische Mondphasenanzeige mit möglichst exakter Funktionsweise in eine Armbanduhr zu integrieren. Die fotorealistische Darstellung der MooN ist mit 13,4 mm die wohl weltgrößte Mondphasenanzeige in einer Automatikuhr. Dabei bewegt sich nicht die Darstellung des Mondes selbst, sondern eine Erdschatten-Simulation. So bleibt der Mond wie in einer sternenklaren Nacht auch auf dem Ziffernblatt bei Neumond sichtbar. Bei Vollmond strahlt der kleine Mond auf der Uhr dank Superluminova Leuchtmasse wie sein großes Vorbild.


Eine weitere von Schaumburg Watch entworfene Superlative ist die wahlweise Auslieferung der MooN mit rechts- oder linkslaufender Mondphase für die Nord- bzw. Südhalbkugel der Erde. Diese Eigenentwicklung basiert auf einem neuartigen Wechselräderwerk, welches es ermöglicht, die Mondphase dem Breitengrad entsprechend links- oder rechtseinlaufend auszuliefern. Ein weiteres Highlight ist die fast schon absolute Genauigkeit der Mondphasenanzeige: Erst in 122,5 Jahren weicht der angezeigte Mondzyklus gerade einmal um einen einzigen Tag ab. Ebenso wichtig wie die jahrzehntelange Anzeigegenauigkeit war uns die minutengenaue Einstellung der Mondphase auf dem Ziffernblatt. Der Korrekturdrücker bei 8 Uhr ermöglicht eine minuziöse Drehung des Erdschattens über dem Mond, so dass ein Vollmond beispielsweise genau auf 10:05 abends eingestellt werden kann. Solch ausgefuchster Uhrwerktechnik haben wir anstelle eines Standardgehäuses ein alltagstaugliches Stahlgehäuse spendiert, dessen schmucke Form allein schon für Begeisterung sorgt. Das 43mm große und sehr massive Gehäuse läuft nach unten konisch zu und besitzt besonders formschöne Bandanstöße für 22mm Bänder. Als besonderes Highlight haben wir die Lünette mondsichelförmig gestaltet, wodurch ihre Anfälligkeit für Kratzer deutlich abnimmt. Auch die Form der Bandanstöße ist sehr individuell und erhöht den Wiedererkennungswert der gleichermaßen sportlichen wie eleganten Uhr in aktueller Größe.